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Geschichte

2016

Das Jahr begann spektakulär mit dem größten und zugleich schwersten Einsatz den die Feuerwehr Bad Aibling bislang hatte. Zwei Züge des Meridian prallten auf der eingleisigen Strecke zwischen Bad Aibling und Kolbermoor zusammen. Zwölf Menschen starben und neunzig Menschen wurden teils schwer verletzt.

Der Kommandant Wolfram Höfler hat die Altersgrenze von 63 Jahren erreicht und geht in Feuerwehr Ruhestand. Reinhard Huber wurde von den Mitgliedern zum neuen federführenden Kommandanten der Feuerwehr Stadt Bad Aibling gewählt. Sein neuer Stellvertreter ist Christian Staudhammer.

2015

Im Mai 2015 wurde ein neues Kommandofahrzeug beschafft. Ein BMW X3. Dieses Fahrzeug dient dem Kommandanten als Vorausfahrzeug für eine schnelle  Lageerkundung vor Ort bis die Einsatzkräfte am Schadensort eintreffen. Das neue Fahrzeug löst den alten in die Jahre gekommenen BMW 5 Touring ab.

2013

Im Januar konnte die Feuerwehr, ein vom Verein beschafftes Fahrzeug in Dienst stellen. Es handelt sich dabei um einen VW Caddy, der primär als Versorgungsfahrzeug im Stadtgebiet und für Kleinalarme eingesetzt wird.

Als einsatzreichstes Jahr, wird 2013 in die Geschichtsbücher der Feuerwehr Bad Aibling eingehen. Erstmals wurden über 600 Einsätze gefahren und abgearbeitet. Mitunter schuld daran ist auch das Hochwasser, das im Juni weite Teile Deutschlands hart getroffen hatte. Unsere Wehr war gut vorbereitet und so kam es auch, dass wir immer ein paar Stunden vor den Geschehnissen schon planen und rechtzeitig organisieren konnten. Die Stadt blieb von größeren Schäden verschont. So mussten dennoch Dammwehren gegangen, Sandsäcke gefüllt und Keller ausgepumpt werden. Alles in allem kamen wir mit einem blauen Auge davon.

Im Gerätehaus wurde die Sanierung der Funkzentrale in Angriff genommen. Diese Maßnahme war dringend erfordlich, da EDV und Funktisch nicht mehr den heutigen Anforderungen gewachsen waren. Die Fenster waren in einem sehr maroden Zustand. Diese wurden, ebenso wie der Boden komplett erneuert. Der Funktisch wurde neu geplant und für drei Arbeitsplätze aufgebaut. Somit kann man bei zukünftigen Großschadenslagen vernfüntig und konzentriert arbeiten.

 

2012

Ein ereignisreiches Jahr bei der Feuerwehr Bad Aibling ist vorüber. Eine lange Liste von notwendigen Maßnahmen konnten wir in diesem Jahr durchführen.

Für die Fahrzeughalle war es möglich neue Rolltore zu beschaffen. Diese weisen eine wesentlich bessere Isolation auf und haben eine viel größere Fensterfläche. Zudem können die Tore aus den Fahrzeugen heraus mittels Funkfernbedienung geöffnet werden.

Des weiteren wurde endlich eine Abgas-Absauganlage in die große Fahrzeughalle montiert. Die Kontamination durch die ausgestoßenen Dieselpartikel hat in den letzten 30 Jahren deutliche Spuren hinterlassen. Die Schläuche fahren bis zum Hallentor mit und werden dann pneumatisch vom Auspuff abgekuppelt.

In der roten Halle konnten wir für den 89/1 ein variables Containersystem umsetzen, um für jede Schadenslage und zu jeder Zeit die richtigen Rollcontainer verladebereit zur Verfügung zu haben. Auch konnten an dem Fahrzeug selbst kleine Optimierungsarbeiten vorgenommen werden, sodass dieses Fahrzeug jetzt noch effektiver eingesetzt werden kann.

Das Feuerwehrgerätehaus hat eine neue Telefon- und EDV-Anlage erhalten. Bei Großschadenslagen stehen nun genügend Telefone sowie Rufnummern zur Verfügung, sodass eine bessere Erreichbarkeit gewährleistet ist. Die Verlegearbeiten aller Kabel und Schächte wurden in aufwändiger Eigenarbeit durchgeführt.

Dies wurde auch durch das Aiblinger Modell "Mini-Job" ermöglicht. Schichtarbeitende, aktive Kollegen führen Schritt für Schritt die in Eigenregie durchführbaren Sanierungsarbeiten aus. Die Stadt spart damit eine Menge Geld und die eigenen Leute können im Feuerwehrgerätehaus mit Hand anlegen.

Unser langjähriger hauptamtlicher Gerätewart Karl-Heinz Bachl, kann in diesem Jahr seinen wohlverdienten Ruhestand antreten. Er war in den 27 Jahren stets Ansprechpartner für alle Belange rund um die Aiblinger Feuerwehr und wird es auch weiterhin bleiben. Als Ausbilder, Zugführer und 2. Vorstand ist er immer noch tatkräftig mit dabei. Weiterhin fungiert er auch als Maschinistenausbilder für den Landkreis Rosenheim.

Die Feuerwehr Bad Aibling hat ein neues HLF 20 erhalten. Ersetzt hat es unseren langjährigen Kameraden, genannt "Tanker" (Funkrufname 21/1). Das alte Fahrzeug hatte damals nach der Feuerwehr Rosenheim, als zweites Fahrzeug im Landkreis, einen hydraulischen Rettungssatz verlastet bekommen. Weit über die Landkreisgrenzen hinaus war dieses Gerät bekannt und sein Dienst damals bei schweren Verkehrsunfällen und Bränden gefragt. Unser Tanker verrichtet nun weiterhin treu seinen Dienst bei der Werkfeuerwehr Mondi in Raubling.

Die Planungen zum neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug wurden Mitte 2011 begonnen. In akribischer Kleinarbeit wurde das Fahrzeug sorgfältig geplant. Die Ausschreibung erfolgte im Dezember 2011 und bereits im Mai konnte ein Auftrag für das neue Löschfahrzeug abgegeben werden. Schon im Dezember konnte es in den Dienst gestellt werden. Es wurde ein Scania Fahrgestell mit einem Aufbau der Firma Lentner. Dieses Fahrzeug ist ab sofort als Erstangriffsfahrzeug der Feuerwehr Bad Aibling im Einsatz.

2011

Aufgrund persönlicher Differenzen zur neuen Führung, haben einige Kameraden aufsehenerregend den Dienst quittiert. Es mussten diverse Ämter neu besetzt werden. So wurde Reinhard Huber, von der Aktiven Mannschaft, vor der Jahreshauptversammlung mehrheitlich zum neuen stellvertretenden Kommandanten gewählt.

2010

Bei der ordentlichen Hauptversammlung am 22. September 2010 wird Wolfram Höfler zum neuen Federführenden Kommandanten gewählt. Rudi Hofschneider trat aus persönlichen Gründen nicht mehr an. Der Stellvertreter bleibt Christian Stechl. Der neue Kommandant wird kurz darauf vom Kreisbrandrat Ruhsamer und vom Stadtrat einstimmig bestätigt.

 

Wolfram Höfler begann seine Feuerwehrlaufbahn 1970 bei der Feuerwehr Rosenheim, war dann Leiter der Werkfeuerwehr der Mondstrasse Holding AG und trat 2005 in Feuerwehr Bad Aibling ein.

2006

Die Umbauarbeiten an der "Blauen Halle" sind im Dezember 2006 abgeschlossen. Die inzwischen zur "Roten Halle" gewordenen Garagen und Werkstätten werden am 08.12.2006 im Beisein von Bürgermeister und Stadträten ihrer Bestimmung übergeben.

Am 30.09.06 findet die Segnung der neuen Drehleiter (Florian Bad Aibling 30/1) und des Mannschaftstransporters (Florian Bad Aibling 14/1) in Gegenwart des 1. Bürgermeisters Felix Schwaller und zahlreicher Stadträte statt. Anwesend sind außerdem Vertreter der Kreisbrandinspektion, die Stellvertreterin des Landrats Frau Stephanie Keill, Herr Kannowski als Vertreter des Herstellers, eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Kurtatsch aus Südtirol, viele Interessierte und zahlreiche Kameraden aus den umliegenden Wehren. Nach dem offiziellen Teil wird bei einem Bierfest mit der Dreder Musi noch fröhlich gefeiert.

Im August wird der neue Mannschaftstransporter (Florian Bad Aibling 14/1) in Dienst gestellt.
Im Sommer beginnen die Umbauarbeiten an der "Blauen Halle".
Am 9. Mai trifft die neue Drehleiter Iveco Magirus DLK 23-12 CS GL-T in Bad Aibling ein.

Florian Bad Aibling 65/1 (Mitsubishi L 300) wird wegen technischer Mängel außer Dienst gestellt. Die Beschaffung eines allradgetriebenen Mannschaftstransporters wird in Angriff genommen.

2005

Die Beschaffung einer neuen Drehleiter wird durch den Stadtrat genehmigt. Die Führung der Aiblinger Wehr entscheidet sich für eine vollautomatische DLK 23-12 GL CS mit Automatikgetriebe der Firma Iveco Magirus. Die Kosten betragen über 600.000 Euro.

Durch eine großzügige Sachspende erhält die Aiblinger Wehr ein zweites Kommandofahrzeug und diverse feuerwehrtechnische Ausrüstung wie Alarmempfänger, Handfunkgeräte etc..

2004

Max Goldbrunner und Anton Heigl geben ihre Ämter als erster und als stellvertretender Kommandant auf. Rudolf Hofschneider wird zum ersten Kommandanten gewählt. Sein Stellvertreter ist Christian Stechl. Aufgrund der ungünstigen Finanzlage der Kommunen kann mit dem Umbau des Feuerwehrgerätehauses nicht begonnen werden.

2003

Die Planungen für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses an der Heubergstraße sind abgeschlossen. Die "Blaue Halle", eine frühere LKW-Garage der Stadtwerke Bad Aibling, wird von der Feuerwehr bezogen. Die Kleinfahrzeuge und der Verkehrssicherungsanhänger (VSA) werden in der Blauen Halle untergebracht.

2002

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung werden die Planungen für die Erweiterung und Renovierung des Feuerwehrgerätehauses an der Heubergstraße vorgestellt.

Aufgrund der erneuten Baufälligkeit, der ungünstigen Position mit fehlenden Parkgelegenheiten für die Einsatzkräfte und der Tatsache, dass das Gebäude den gesetzlichen Anforderungen für ein Feuerwehrgerätehaus nicht mehr entspricht, wird der Standort Irlachstraße im April 2002 aufgegeben. Durch Änderungen im Alarmplan (verstärkte Einbeziehung der FF Mietraching) kann der Brandschutz für die Gebiete nördlich der Bahnlinie gleichwohl weiterhin gesichert werden. Die Großfahrzeuge finden im Feuerwehrgerätehaus an der Heubergstraße Platz, die Kleinfahrzeuge in den angrenzenden Garagen der ehemaligen Polizeiinspektion.

Das neueste Fahrzeug der Aiblinger Wehr wird in Dienst gestellt. Bei einem Fahrzeugbrand in einem Waldstück im Gemeindebereich Bruckmühl konnte das TLF 24-48 der Firma Iveco wenige Tage nach Auslieferung seine Leistungsfähigkeit bereits unter Beweis stellen.

2001

Im Herbst 2001 wird - nach 31 Dienstjahren - das LF 8 im Rahmen einer Landkreis weiten Spendenaktion an die Feuerwehr in Temesvar (Rumänien) abgegeben.
Max Goldbrunner wird im Amt des Kommandanten für weitere 6 Jahre bestätigt. Sein Stellvertreter ist Anton Heigl. Als Vereinsvorstand wird Dr. Werner Keitz wiedergewählt.

1998

Ein neuer Einsatzleitwagen (ELW I), der von der Kreissparkasse Bad Aibling mitfinanziert wurde, löst im September das Vorgängermodell vom Typ Mitsubishi L300 ab, das den wachsenden Anforderungen an ein Einsatzleitfahrzeug nicht mehr gewachsen war.

1997

Durch den Abzug des vom Bund zur Verfügung gestellten Löschgruppenfahrzeugs (Typ LF 16 TS) wird die Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs notwendig. Im September wird ein LF 16-12 in den Dienst übernommen und im Rahmen des Bierfestes feierlich eingeweiht.

1996

Max Goldbrunner jun. wird zum ersten Kommandanten gewählt. Sein Stellvertreter ist Reinhold Siefke.

1988

Das 120 jährige Gründungsfest am 19. Juni wird mit der Weihe der neuen Fahne gefeiert. Den steigenden Anforderungen im Bereich der technischen Hilfeleistung entspricht die Ausrüstung der Aiblinger Wehr nicht mehr.
Der Ölschadenanhänger (ÖSA) wird ausgemustert. Im September kann die Wehr einen neuen Rüstwagen (RW 2) einweihen.

1984

Josef Glaser wird erster Kommandant. Sein Stellvertreter ist Karl Hofschneider.
Die Wehr erhält einen geländegängigen Einsatzleitwagen vom Typ Mitsubishi L300. Der bisherige ELW DKW "Munga" wird ausgemustert.

1982

Für Transport- und Versorgungsfahrten erhält die Aiblinger Feuerwehr einen VW-Pritschenwagen.

1979

Ein Tanklöschfahrzeug TLF 16-25 wird beschafft.

1977

Am 1. Juli 1977 wird die Drehleiter (DLK 23-12) mit 30 m Steighöhe in Dienst gestellt. Schon am Tag der Übergabe kommt sie
zum Einsatz: Der "Muggli Hof" an der Geschwister-Scholl- Straße brennt bis auf die Grundmauern nieder.

1970

Anschaffung eines LF 8 schwer

1969

Die ersten Sprechfunkgeräte werden beschafft.

1967

Die Wehr erhält einen Pulverlöschanhänger (P-250).

1966

Bad Aibling stellt den Ölschadenanhänger in Dienst.

1965

Im Juni 1965 werden vom Bund Löschfahrzeuge für den "Zivilen Bevölkerungsschutz" zur Verfügung gestellt:
Die FF Kolbermoor erhält einen Schlauchwagen, die FF Mietraching ein Tanklöschfahrzeug und die Bad Aiblinger Wehr ein Löschfahrzeug vom Typ LF 16 TS.

1963

Ernst Hüttel wird zum ersten Kommandanten gewählt. Er bekleidet dieses Amt bis zum Jahre 1983

1960

Max Boxhammer tritt sein Amt als erster Kommandant an.

1956

Aufgrund der ständig wachsenden Aufgabenbereiche wird das erste Tanklöschfahrzeug angeschafft.

1948

August Weigl wird erster Kommandant.

1946

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Aibling wird bei den Waldbränden im Arnspitzgebiet bei Mittenwald eingesetzt.
Albert Asam führt die aktive Wehr als erster Kommandant. Die DL 22-2 wurde aus den Beständen des Feuerlöschregiments übernommen.

1939-45

In den ersten 70 Jahren nach ihrer Gründung wurde die Aiblinger Wehr zu rund 150 Einsätzen gerufen.
Im zweiten Weltkrieg steigt die Zahl durch viele Fliegerangriffe rapide an. Hinzu kommen auch Einsätze in der Landeshauptstadt München.

1924

Die erste Motorspritze wird in Dienst gestellt. Es folgen ein motorisierter Mannschafts und Gerätewagen sowie zwei Leitern mit zwölf und zehn Metern Steighöhe.

1919

Martin Drickl wird erster Kommandant; er bekleidet dieses Amt bis 1946.

1903

Korbinian Wild tritt das Amt des ersten Kommandanten an.

1895

Am 20. April 1895 beschließt der Magistrat den Bau eines neuen Feuerhauses neben der Asam'schen Kunstmühle. Das Gerätehaus in der Irlachstraße wurde, abgesehen von Renovierungsmaßnahmen, bis April 2002 als solches genutzt.

1873

Zu welchem Zeitpunkt für die Aiblinger Wehr die Feuerprobe stattfand, lässt sich aus den vorliegenden Unterlagen nicht einwandfrei belegen, so ist der 31. Juli 1873 aufgeführt, jedoch ohne Hinweis auf den Brandplatz.

Nach dem Zusammenschluss der "Turner Feuerwehr" mit der Freiwilligen Feuerwehr können unter anderem 500 Fuß Schläuche, je zwei 2 und 4 rädrige Spritzen, eine tragbare Handspritze, sechs einfache Leitern, 15 Feuerhaken, 7 Äxte und 25 Messinghelme in die Inventarliste mit aufgenommen werden.

1868

Am 23. Februar 1868 treffen sich im Gasthof Grafenbräu 37 Bürger zur offiziellen Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Aibling.

1847

Durch die Genehmigung des Marktmagistrats am 22. März wird der Ankauf einer weiteren Spritze ermöglicht.

1818

Bereits 1818 geht das 1. Gerätehaus am Fuße des Hofbergs in Betrieb. Zur Finanzierung des "Feuerlösch Requisiten Hauses" verzichten die Bürger auf die ihnen zustehenden österreichischen Kriegskosten Entschädigungsgelder.

1809

Der Markt Aibling ersteht 1809 vom aufgelassenen Kloster Beyharting eine große Feuerspritze.

1792-1793

Nach den gemachten Erfahrungen in der Vergangenheit wird die Brandbekämpfung groß geschrieben.
Der Bierpfennig der Jahre 1792/93 wird zum Ankauf einer großen fahrbaren Feuerspritze und einer Tragespritze verwendet.

1747

Nach dem großen Brand 1747 werden erstmals Löschrequisiten angeschafft.